Traditionelle Menüs zum Weihnachtsfest

Weihnachten ist das Fest der Liebe, das Fest der Geschenke und natürlich auch das Fest der Schlemmereien. Was wäre Weihnachten ohne ein festliches Menü zu den Feiertagen?

Nur einmal im Jahr ist Weihnachten

Traditionelle Weihnachtsmenüs wie Ente, Gans oder Sauerbraten mit Klößen und Rotkohl sind ein Dauerbrenner und werden in vielen Familien zur Freude der Gäste Jahr für Jahr serviert. Wer alles selbst macht, hat mit solchen Menus alle Hände voll zu tun, aber die Mühe wird dem Koch gedankt, wenn die Gäste begeistert sind und sich den ganzen Advent auf das traditionsreiche Mahl freuen. Als Vorspeise gibt es eine Maronensuppe, zum Nachtisch Pudding mit Lebkuchendekoration.

Moderne Klassiker

Schon in der Nachkriegszeit haben sich als Alternativen Raclette und Fondue etabliert und sind mittlerweile auch schon Klassiker. Der Vorteil bei diesen Speisen ist, dass die Vorbereitungszeit gering ist und jeder sein Mahl nach seinen Wünschen zusammenstellen kann. Beim Raclette werden Gemüse, Pilze, Kartoffeln oder auch Obst wie Mandarinen und Ananas in kleinen Pfännchen mit Käse überbacken. Fondue gibt es als Käsevariante, bei der spezieller Käse verflüssigt wird, in den Brot getaucht wird oder als Öl/Brühe-Fondue, in dem verschiedene Fleischstückchen gegart werden. Dazu wird ein frischer Salat gereicht und als Nachtisch verschiedene Eissorten.

Heiligabend bescheiden

Die typischen Heilig-Abend-Gerichte sind Heringstopf oder Kartoffelsalat mit Würstchen, also Gerichte, die schon im Vorfeld zubereitet werden können. Auch zeigt das einfache Mahl, dass an diesem Tag etwas anderes wichtig ist. Schließlich feiern wir Weihnachten in christlicher Tradition und so sollte vor dem Prunk und Schlemmen die Nächstenliebe stehen. Denn auch dies ist eine schöne Sitte: an Weihnachten Menschen zum Essen einladen, die allein sind – den freundlichen Nachbarn, die verwitwete Freundin oder eigene Verwandte, die allein leben. Wenn Kinder dabei sind, wird das Essen nicht lange dauern, denn die Geschenke warten unter dem Baum darauf ausgepackt zu werden. Der Plätzchenteller ersetzt an diesem Tag den Nachtisch. Die schönsten Weihnachtstraditionen sind doch die, die in den Familien wachsen. Wir übernehmen die Traditionen unserer Eltern und Großeltern und geben sie an die Kinder und Enkel weiter.

Quelle: Barbara Pheby – Fotolia

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